„DAS DING“.....Stillleben - laut - kein bisschen leise!
Aufruf zur Ausstellungs-Beteiligung
Aufruf zur Ausstellungs-Beteiligung:
„DAS DING“.....Stillleben - laut - kein bisschen leise!
Wie sieht ein Stillleben im Jahre 2026 aus?
Welche Gegenstände scheinen würdig genug, porträtiert zu werden?
Die Stilllebenmalerei hat sich von der bloßen Darstellung toter Gegenstände zu einer "lauten" und zeitgemäßen Auseinandersetzung entwickelt. Zeitgenössische Ausstellungen zeigen, dass Stillleben heute oft politische, ökologische oder technologische Fragen aufwerfen, indem sie Konsumgüter, digitalen Schrott oder hybride Objekte in den Fokus rücken.
Die aktuelle Kunstszene interpretiert das klassische Stillleben zunehmend dynamisch und provokativ. Das „Ding“ steht dabei nicht mehr nur als stummes Objekt im Raum, sondern wird zum Symbol für Konsum, Vergänglichkeit oder gesellschaftliche Fragen.
Das zeitgenössische "Ding" mag es laut & aktuell! Wie wäre es z. B. mit dem goldenen „Kalb der Jetztzeit“: der Abbildung des Smartphones?…und da lassen sich sicher auch noch andere „Götzen“ finden, die geeignet scheinen, sich laut und aktuell zu äußern...
Auch Kunst, die das Ding nicht nur abbildet, sondern durch Verfremdung und Komplizierung der Form die Wahrnehmung verlängert, ist angesagt - genauso wie eine Auseinandersetzung mit der Präsenz von Gegenständen, die funktionslos und doch machtvoll im Raum stehen.
Der Fokus liegt dabei immer auf der Beziehung zwischen Mensch und Ding, oft in Bezug auf Konsum, Warenwelt und Vergänglichkeit (Vanitas-Motiv modern interpretiert). Ein „Still“-leben heute zeigt sich nicht mehr still ist, sondern laut, es funktioniert als kritische Betrachtung unserer Ding-Welt. Trotz seiner Reglosigkeit übt es eine starke Faszination durch den „besonderen“ Blick auf die Dinge aus. Gerade dieser besondere, künstlerische Blick verschafft dem Stillleben Beachtung, Bedeutung und Aussagekraft!
Nun sind Sie als Künstler/in gefragt: Überraschen Sie mit außergewöhnlichen Sichtweisen, unterschiedlichsten Maltechniken, Collagen, Zeichnungen und Fotografien, realistisch oder abstrakt.
Ausstellungseröffnung:
Sonntag, 27. September 2026 um 15 Uhr,
Rathaus Hünstetten-Wallbach
Bewerbungen: bis 28. August 2026
Abgabetermin: Freitag, 18. September 2026, zwischen 12 und 13 Uhr
Kontakt und Anmeldung:
Pelagia Richter, Tel. (0 64 38) 7 19 25
oder per E-Mail: pelagia.richter@freenet.de
