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Wohnberatung/Netzwerk Wohnen

Wohnberatungsstelle Hünstetten

Käpt’n Kork fliegt wieder

Hilfsmittelkoffer der Wohnberatung Hünstetten und Waldems vom Netzwerk Wohnen Rheingau-Taunus

Das Kinderbuch „Käpt’n Kork fliegt davon“ ist seit Jahren ein Erfolgsschlager des VdK Hessen-Thüringen: hunderte Aktionen wurden durchgeführt, die tausende von Kindern in Kindergärten und Grundschulen, auf Straßen- und Sportfesten erreicht haben.

Nach einer coronabedingten Auszeit lässt der VdK Bezirksverband Wiesbaden Käpt’n Kork nun wieder fliegen.

Im Rahmen des Projektes „Lokale Inklusion in Freizeit und Kultur“ startete am 15.09.2022 in der Kita und Krippe Weltentdecker in Hünstetten-Wallbach Käpt’n Kork wieder durch.

So wurde das Kinderbuch von Ehrenamtlichen Vdkler*innen vorgelesen und  dabei  auf anschauliche und kindgerechte Weise alltägliche Hindernisse und Herausforderungen für Menschen mit und ohne Beeinträchtigung aufgezeigt.

Die Geschichte des entflogenen Papageien soll Kinder anregen über das Thema Barrierefreiheit nachzudenken, sich in andere hineinzuversetzen, Gegebenheiten zu hinterfragen und alternative Lösungen zu entwickeln.    

Gut an kam der Hilfsmittelkoffer der Wohnberatung Hünstetten und Waldems vom Netzwerk Wohnen Rheingau-Taunus. Hier konnten die Kinder so einige Dinge entdecken, die helfen Barrieren abzubauen. 

Käpt’n Kork fliegt weiter. Wir fliegen mit !


AKTUELLES AUS DER WOHNBERATUNGSSTELLE HÜNSTETTEN

Es ist sicherlich der Wunsch fast aller älteren Menschen, ihren "Lebensabend" in den eigenen vier Wänden zu verbringen, möglichst in der Nähe von Angehörigen, Freunden und Bekannten. Jeder möchte so lange wie möglich in der vertrauten Umgebung wohnen und aktiv bleiben können. Oftmals sind jedoch die Wohnungen der älteren Menschen nicht seniorengerecht und erschweren die Alltagsbewältigung zusätzlich.
Daher ist es sinnvoll, Wohnung und Wohnumfeld rechtzeitig an individuelle und altersbedingte Bedürfnisse anzupassen. Oft sind nur minimale Veränderungen oder kleine Hilfen und Maßnahmen notwendig, um das Leben zu Hause zu erleichtern.
Mit den Beratungsthemen Wohnraumanpassung, Einsatz von Hilfsmitteln, Hilfreiche Technik (AAL-Assistenzlösungen), Fördermöglichkeiten, Informationsstellen, Wohnformen und natürlich individuellen Lösungen entwickeln unsere ehrenamtlichen Wohnberater, die immer im Tandem (Architekt und Wohnberater) auftreten, Lösungen für die jeweils individuelle Wohnsituation der Ratsuchenden und beraten bei der barrierefreien Umgestaltung von Wohnraum und bei seniorengerechtem Umbauen. Die Grundberatung durch die Architekten ist kostenfrei. Die Wohnberatung ist ehrenamtlich, kostenlos, neutral und verschwiegen.
Die Wohnberater helfen, vorhandene Barrieren zu erkennen und individuelle Lösungen zu finden. Im Beratungsgespräch wird gemeinsam nach Möglichkeiten gesucht, die die Ratsuchenden unterstützen, die richtige Entscheidung zu treffen.
Die Gemeinde Hünstetten ist seit 2020 Mitglied im Netzwerk Wohnen Rheingau-Taunus. Hier findet eine interkommunale Zusammenarbeit in den Bereichen Wohnen, häusliche Unterstützung, Versorgen – Mobilität, Überwindung von Barrieren – Sicherheit – Gesundheit und Prävention – Kommunikation und Sensibiliserung für "Wohnen im Alter" statt. Der demografische Wandel lässt unschwer erahnen, dass es künftig immer notwendiger sein wird, hier den Menschen vor Ort mit den entsprechenden Hilfen zu begegnen. Insofern ist die Wohnberatung sicherlich ein zukunftsweisender Bestandteil der Kommunen. Beim Hünstetter Markt in Strinz-Trinitatis informierte ein Teil des Wohnberatungsteams die Besucher zu allen Themen rund um die Wohnberatung. Auch einige Hilfsmittel konnte man sehen und ausprobieren. Das Foto zeigt die Akteure vor Ort mit Bürgermeister Jan Kraus.
Anmeldungen zu Wohnberatungen und Informationen:
Brigitte Hörning, Tel. 06126/995539, E-Mail wohnberatung@huenstetten.de


Wie machen wir die Wohnberatung des Netzwerk Wohnen RheingauTaunus sichtbar? 

Thema des Online-Netzwerktreffens aller Standorte am 15. Februar 2022

30 Wohnberaterinnen und Wohnberater aus den 10 Wohnberatungs-Standorten des Netzwerk Wohnen RheingauTaunus haben an einem Online-Netzwerktreffen teilgenommen und Ideen für die Öffentlichkeitsarbeit in diesem Jahr gesammelt. 2022 wollen wir sichtbarer werden und alle verfügbaren Formate nutzen, um uns bekannter zu machen. Nachdem die Netzwerkkoordinatorinnen übergeordnete Maßnahmen und Aktionen für alle Standorte vorgestellt hatten ging es um   die Arbeit der Beratungsstellen vor Ort. Wie kann ich mich ganz persönlich einbringen? Das war die Frage, der Moderatorin an alle Teilnehmenden. Ein bunter Strauß an Ideen ist entstanden, der in den nächsten Wochen und Monaten umgesetzt werden soll. Wohnberaterinnen und Wohnberater beraten rund um alle Fragen zum selbstständigen Wohnen zu Hause angefangen von Fördermöglichkeiten über den Abbau von Barrieren in der eigenen Wohnung bis hin zu technischen Hilfestellungen. Dies ermöglicht den Verbleib in der eigenen Wohnung auch bei Behinderung und Krankheit. Die Wohnberater stellen in ihrem Umfeld immer wieder fest, dass dieses Angebot nicht bekannt ist und sich auch manch einer nicht traut, eine Beratung in Anspruch zu nehmen. Alle sind sich einig, dass persönliche Ansprache und Verbreitung der Information auf allen bekannten „Kanälen“ wichtig ist. In Kürze arbeiten die Standorte Waldems, Hünstetten, Heidenrod, Aarbergen, Geisenheim, Oestrich-Winkel, Taunusstein und Eltville Oberer Rheingau mit Kiedrich und Walluf ganz konkret an der Planung und Umsetzung von Maßnahmen auf Grundlage der gesammelten Ideen. Beispielsweise ist für April in Kooperation mit der Firma Alber und zwei Sanitätshäusern im Rheingau und im Taunus eine Schulung am s.g. Hilfsmittel „scalamobil“ – einem Treppensteiger – geplant. Bei Interesse an den Themen Wohnberatung, Fördermöglichkeiten, Hilfsmittel oder ehrenamtlichem Engagement nehmen Sie bitte Kontakt auf mit Ihrer Beratungsstelle vor Ort. Dies ist auch über alle Webseiten der Netzwerk-Kommunen Online möglich. https://www.netzwerk-wohnen-rheingautaunus.de/wohnberatung/beratungsstellen/


Wohnberatung Hünstetten - Übergabe der Tablets

Die Schulung aller Hünstetter Wohnberater und Wohnberaterinnen ist abgeschlossen. In Hünstetten fanden bereits drei Wohnberatungen statt, die aufgrund der Kooperation der beiden Kommunen Hünstetten und Waldems durch Waldemser Wohnberater und Wohnberaterinnen durchgeführt wurden.
Wenn nun alle an Wohnberatungen teilgenommen bzw. hospitiert haben, können sie Beratungen vornehmen.

Auch die erste gemeinsame Teamsitzung der Teams aus Hünstetten und Waldems fand bereits statt. Die zweite konnte leider aufgrund der Corona-Vorgaben nicht durchgeführt werden und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.


Neue Technik kann jetzt in den Beratungsstellen vom „Netzwerk Wohnen RheingauTaunus“ eingesetzt werden, so natürlich auch in Hünstetten. Mit dem Förderbetrag von 15.000 € aus dem Programm „Gemeinsam Aktiv - Bürgerengagement in Hessen“ wurde für jede Wohnberatungsstelle der Netzwerk-Kommunen in Aarbergen, Eltville „Oberer Rheingau“, Geisenheim, Heidenrod, Hünstetten, Oestrich-Winkel, Taunusstein und Waldems ein Tablet plus Zubehör angeschafft. Ein Konzept „Barrierefrei-Check“ wurde erstellt als Hilfestellung bei der Suche nach einer Lösung zur Frage: Verändern oder Bleiben?

Bürgermeister Jan Kraus und die Netzwerkkoordinatorinnen Birgitt Lipp (Geisenheim) und Uta Feix (Taunusstein) freuten sich, dass das Tablet noch vor Weihnachten an die derzeitige Teamleitung der Wohnberatungsstelle Hünstetten Brigitte Hörning und ihre spätere Nachfolgerin Tina Hornung ausgehändigt werden konnte.

Insbesondere während der Pandemie und zur Optimierung der Wohnberatungsleistungen auch bei Ratsuchenden zuhause kann jetzt das Tablet eingesetzt werden. Anwendungsfälle und Beispiele für Umgestaltungen können vor Ort über das Internet gezeigt werden. Bei der Fördermittelberatung wird direkt das KfW-Portal aufgerufen und die Antragsmöglichkeiten besprochen. Viele Beispiele für nützliche Alltagshelfer und Assistenzsysteme können anschaulich die Beratungen ergänzen. Ein Rundgang durch digitale Musterwohnungen kann dabei helfen, sich Veränderungen in der Wohnung vorzustellen. Online-Hilfsmittelkataloge können gemeinsam angeschaut werden. 

Demnächst ist eine digitale Sprechstunde möglich und Beratungstermine können auch Online über ein Formular angefragt werden. Die Anfrage wird dann automatisch an die jeweils zuständige Beratungsstelle weitergeleitet. Nicht überall steht ein gesichertes WLAN zur Verfügung und gerade ältere Menschen haben oft keinen Internetanschluss. Deshalb wurde jedes Tablet mit einer SIM-Karte und dem entsprechenden Datenvolumen ausgestattet.

Der Wunsch der meisten Menschen ist es, möglichst lange selbstbestimmt, selbständig und sicher im eigenen Zuhause zu leben. Da der Wohnungsbestand überwiegend nicht barrierefrei errichtet wurde, will Sie das Netzwerk Wohnen RheingauTaunus durch kostenfreie Wohnberatungen der Netzwerk-Kommunen unterstützen, Ihr Wohnumfeld entsprechend anzupassen.

Die Wohnberatungsstelle Hünstetten berät alle interessierten Bürger, ob bauwillige junge Familien, Menschen in Veränderungssituationen oder Bürger, die präventiv und vorausschauend ihre Wohnsituation im Alter im Blick haben.

ANSPRECHPARTNERIN  der Wohnberatungsstelle ist:

Brigitte Hörning, Tel. 06126/995539, E-Mail wohnberatung@huenstetten.de Webseite www.netzwerk-wohnen-rheingautaunus.de

Netzwerk Wohnen Rheingau-Taunus

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Die Gemeinde Hünstetten ist seit Januar 2020 Mitglied im Netzwerk Wohnen Rheingau-Taunus.
Der Aufbau der Wohnberatung Hünstetten wird übergangsweise von Brigitte Hörning, Tel. 06126/995539,
E-Mail: wohnberatung@huenstetten.de  begleitet.

Die Ausbildung sowohl der ehrenamtlichen Wohnberater als auch der hauptamtlichen Wohnberaterin und Koordinatorin hat bereits im Frühjahr dieses Jahres begonnen, wurde jedoch jäh durch die Coronakrise gestoppt, sodass sich dieser Prozess noch etwas länger hinziehen kann. Nach der Ausbildung der künftigen Wohnberater/innen werden die Treffen der Teams aus Waldems und Hünstetten gemeinsam, wechselweise in den beiden Kommunen, stattfinden, sodass auch hier ein Austausch gewährleistet ist. Es ist angedacht, dass die Wohnberatung Hünstetten anschließend - voraussichtlich im nächsten Jahr - von Tina Hornung, Gemeinde Hünstetten als hauptamtlicher Koordinatorin und Wohnberaterin übernommen wird.

Sofern bereits jetzt Interesse in Hünstetten an Wohnberatungen besteht, werden diese von den Waldemser Wohnberatern in der Übergangsphase übernommen. Es besteht auch in der derzeitigen Krise die Möglichkeit der telefonischen Beratung oder eventuell einer Beratung mittels Videokonferenz. Im Einzelfall werden die Möglichkeiten geprüft, hier kann man sich mit Brigitte Hörning in Verbindung setzen.

Außerdem wird während der Coronakrise eine telefonische Sprechstunde für die Bürger angeboten, die Termine werden in Kürze bekanntgegeben. Nach der Krise findet die übliche Sprechstunde durch Marcus Ehlers und einem weiteren Wohnberater wieder am ersten Mittwoch eines jeden Monats in der Zeit von 17.00 – 18.00 Uhr statt, Näheres wird zu gegebener Zeit mitgeteilt.


Imagefilm "Netzwerk Wohnen" Hünstetten