Aktuelle Infos zum CoronaVirus - auch für Hünstetten


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Maßnahmen Ab 8. März 2021

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Impfzentrum des Rheingau-Taunus-Kreises in Eltville öffnet am 9. Februar 2021

Landrat Kilian: Anmeldung für Priorisierungsgruppe 1 ist ab Mittwoch, 3. Februar 2021 möglich

Landrat Frank Kilian weist daraufhin, dass laut dem Einsatzbefehl des Landes Hessen ab Dienstag, 9. Februar 2021 die Impfzentren in allen hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten aktiviert werden. „Das bedeutet, dass an diesem Dienstag auch das Impfzentrum des Rheingau-Taunus-Kreises in Eltville öffnet“, berichtet der Landrat. Aufgrund eines Hinweises des Landes im Einsatzbefehl ist zunächst eine Öffnungszeit von 9 bis 18 Uhr vorgesehen, da zu Beginn nur eine begrenzte Anzahl an Impfstoff vom Land Hessen zur Verfügung gestellt werden kann. Die zentrale Terminvergabe wird am Mittwoch, 3. Februar 2021, für alle Impfzentren freigeschaltet, um Terminbuchungen für Impftermine ab dem Dienstag, 9. Februar 2021, in den Impfzentren zu ermöglichen.

 

Wer der Priorisierungsgruppe 1 angehört, kann ab dem 3. Februar 2021 Termine buchen. Seniorinnen und Senioren ab 80 Jahren, die nicht in einem Alten- oder Pflegeheim leben sowie Angehörige mobiler Pflegedienste kommen für die Terminvereinbarung ab Mittwoch, 3. Februar 2021, infrage. Angehörige von Rettungsdiensten werden – wie auch das Personal in besonders belasteten Kliniken – in Selbstorganisation geimpft. Nach wie vor führen zwei Wege zum Impftermin: Anmeldung per Telefon über 0611 505 92 888 oder 116 117 Anmeldung im Internet-Anmeldeportal über www.impfterminservice.hessen.de. Alle Wege führen gleichberechtigt zur Terminvergabe.

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Kreis richtet Außenstelle des Impfzentrums in Idstein ein

Landrat Frank Kilian und Gesundheits-Dezernentin Monika Merkert: In Idstein sollen zunächst ältere Menschen mit Einschränkungen aus dem Untertaunus geimpft werde.

„Der Rheingau-Taunus-Kreis richtet eine Außenstelle des Impfzentrums in Eltville in der Schulsporthalle auf dem Taubenberg in Idstein ein“, berichten Landrat Frank Kilian und Gesundheits-Dezernentin Monika Merkert. Diese Entscheidung wurde am heutigen Donnerstag getroffen. „Wann diese Außenstelle, die vom Umfang her keine Dublette des Impfzentrums in Eltville sein wird, in Betrieb gehen wird, hängt von unterschiedlichen Kriterien ab“, betonen Landrat und Gesundheits-Dezernentin. Zunächst benötigen der Kreis und der Betreiber des Impfzentrums, die Firma Ecocare, die Gewissheit, in welcher Woche mit wie vielen Mengen des Impfstoffes zu rechnen ist. Kilian: „Priorität genießt, dass am 9. Februar 2021 – wie vom Land Hessen erklärt – so viele Mengen an Dosen des Serums in Eltville vorhanden sind, dass das dortige Zentrum mit den Impfungen der Menschen beginnen kann.“ Der Rheingau-Taunus-Kreis hat das Land Hessen über die Absicht, eine Außenstelle in Idstein einzurichten, informiert. Bisher gab es noch keine Reaktion auf die Anfrage.

„In Eltville muss der Impfprozess zunächst einmal ohne Probleme laufen“, betont Monika Merkert. Wenn Kreis und Betreiber zudem genau kalkulieren können, dass ausreichende Mengen des Impfmittels pro Woche und Tag zur Verfügung stehen, macht die Öffnung der Außenstelle Sinn. „Unser Plan ist momentan stark von den Lieferungen der Hersteller an das Land und die anschließende Verteilung auf die Kreise gekoppelt“, erklärt der Landrat: „Bekommen wir die notwendige Anzahl an Dosen öffnen das Impfzentrum wie die Außenstelle ihre Pforten!“. Der Kreis hängt derzeit aber noch „in der Luft“: „Wir wissen bisher nicht, an welchem Tag wir eine große Ration, bzw. eine höhere Anzahl des Serums erwarten können, um etwa eine dreistellige Zahl an Menschen an einem Tag impfen zu können“, ergänzt die Gesundheits-Dezernentin.

„Wir werden eine deutlich abgespeckte Variante des Eltviller Impfzentrums auf dem Taubenberg in Idstein errichten, der zunächst auch nur für einen priorisierten Personenkreis bestimmt ist“, erläutert der Landrat die Pläne. Sobald die mobilen Impfteams ihre Tätigkeit in den Senioreneinrichtungen beendet haben, könnten sie in Idstein eingesetzt werden. In der Außenstelle sollen dann Menschen aus dem Idsteiner Land und dem Untertaunus geimpft werden, die über 80 Jahre alt und nur noch sehr eingeschränkt mobil sind. Wegen der derzeitigen noch vorhandenen Ungewissheit, mit wie vielen Dosen des Serums der Kreis rechnen kann, sollen die Außenstelle ältere Menschen, die außerhalb von Senioreneinrichtung im familiären Kreis betreut werden und zudem immobil sind, nutzen können. Ein Kriterienkatalog ist in der Erarbeitung. „Wir wollen jedoch für die Senioren im Untertaunus und im Idsteiner Land ein Angebot schaffen“, erläutert Monika Merkert.

Kilian und Merkert rechnen jedoch damit, dass trotz des Angebotes in Idstein eine große Anzahl an Mitbürgerinnen und Mitbürger aus dem Kreisteil Termine für das Impfzentrum in Eltville erhalten werden. Weitere Details zu der geplanten Außenstelle können beide zum momentanen Zeitpunkt noch nicht nennen. „Wann die Außenstelle in Idstein in Betrieb geht, sowie Fragen zu Öffnungszeiten oder zur Anzahl der Impfstraßen werden wir zu gegebener Zeit der Öffentlichkeit bekannt geben“, betonen Frank Kilian und Monika Merkert. Zunächst müsse der Kreis absolute Gewissheit haben, dass die Lieferkette steht und es keine Unterbrechungen gibt.

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Seit dem 01.02.2021 hat in der Sportlerklause der Autalhalle in Niedernhausen ein Corona-Testcenter des ASB eröffnet.

Wir haben von Montag bis Freitag von 09:00 – 16:00 Uhr und samstags von 09:00 bis 15:00 Uhr geöffnet (Sonntags ist geschlossen).

Wir bieten Ihnen Schnelltests an, bei denen das Ergebnis nach ca. 15 Minuten feststeht, oder aber PCR-Tests (Labortests), bei denen das Ergebnis i.d.R. nach 24 bis 48 Stunden feststeht.

In beiden Fällen erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung über das Ergebnis.

Für Firmen können wir bei entsprechenden Zahlen an Probanden auch Sondertermine vereinbaren – sprechen Sie uns gerne an.

Weitere Details können Sie der Homepage www.asb-westhessen.de entnehmen. Dort können Sie einen Termin für einen Test buchen – es besteht jedoch auch immerdie Möglichkeit, spontan im Testcenter vorbei zu kommen und dann (ggf. mit kurzer Wartezeit) getestet zu werden.

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Impfblatt: 2 Wege zum kostenlosen Impftermin:

Gemeinde unterstützt Seniorinnen und Senioren bei anstehender Impfung gegen Corona

Die Gemeinde Hünstetten bietet jetzt in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen des Idsteiner Landes notwendige Unterstützung für Seniorinnen und Senioren über 80 Jahren bei den anstehenden Corona-Impfungen an. Per Brief hat das Land Hessen diese aufgefordert, sich per Internet oder Telefon bei den Impfzentren anzumelden oder sich schriftlich für eine spätere Impfung zu Hause registrieren zu lassen.

Die Terminvergabe hat am 12. Januar 2021 begonnen.

„Auch wir als Gemeinde Hünstetten möchten unsere Seniorinnen und Senioren im Hinblick auf die Impfungen unterstützen,“ macht Hünstettens Bürgermeister Jan Kraus klar. „Wir sehen hier einen dringenden Handlungsbedarf sowohl bei der Anmeldung als auch bei den Fahrten zum Impfzentrum. Unsere Jugend- und Seniorenpflegerin Tina Hornung wird als Ansprechpartnerin in der Verwaltung sein und die notwendigen Maßnahmen koordinieren“, so Kraus. 

Hünstetter Seniorinnen und Senioren, die über 80 Jahre alt sind und aufgrund ihrer individuellen Lebenssituation bei der Terminvergabe, dem Ausfüllen des Antragsformulars für die Impfung daheim oder bei dem anstehenden Weg in ein Impfzentrum eine Unterstützung benötigen, können sich während den allgemeinen Sprechzeiten unter der Telefonnummer 06126 / 9955-36 im Hünstetter Rathaus melden.

Anmeldung zum Impfen
Personen, die laut Impfverordnung des Bundes in die höchste Priorität fallen (Menschen in Alten- und Pflegeheimen, Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen nach Grad der Covid-19-Exposition, Rettungsdienste und ambulante Pflegedienste, Personen ab dem 80. Lebensjahr), haben ab der Öffnung der ersten sechs Regional-Impfzentren die Möglichkeit, ihren persönlichen Impftermin über eine bundesweit einheitliche Hotline sowie ein Anmeldeportal im Internet zu vereinbaren. Hotline und Online-Anmelde-Portal werden vom Bund einheitlich für ganz Deutschland zur Verfügung gestellt. Die  Länder kümmern sich jeweils im Hintergrund der bundesweit einheitlichen Hotline und Anmeldemaske um die konkrete Terminvergabe.
Aktuell ist noch keine Terminvereinbarung möglich! Anmeldung möglich ab 12. Januar 2021!
Weitere Infos zur Impfkampagne der Hessischen Landesregierung: www.hessen.de 

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Überbrückungshilfe

Die Überbrückungshilfe III wurde nochmal erweitert und aufgestockt. Zugleich wurde die Überbrückungshilfe deutlich verschlankt und vereinfacht. Konkret ist es gelungen, die maximale monatliche Fördersumme der Überbrückungshilfe III auf bis zu 1,5 Millionen Euro pro Unternehmen zu erhöhen. Zukünftig gibt es außerdem nur noch ein einheitliches Kriterium für die Antrags- und Förderberechtigung, und zwar ein Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Förderzeitraum.

Die KOM hat ihren Befristeten Rahmen für staatliche Beihilfen während der Corona-Pandemie (Temporary Framework) erneut verlängert und erweitert. Insbesondere wurden die beihilferechtlichen Obergrenzen für Kleinbeihilfen und Fixkostenhilfen substantiell erhöht.

Konkret sind folgende Verbesserungen im neuen Beihilferahmen enthalten:

Erhöhung der Obergrenzen für Kleinbeihilfen auf 1,8 Mio. Euro (bislang 800.000 Euro) Erhöhung der Obergrenzen für Fixkostenhilfen auf 10 Mio. Euro (bislang 3 Mio. Euro)

Der Befristete Rahmen der Europäischen Kommission stellt die beihilferechtliche Grundlage für zahlreiche deutsche Hilfsmaßnahmen während der Pandemie dar. Hierauf gestützt sind beispielsweise die Überbrückungshilfe, verschiedene KfW-Kredite sowie Teile der außerordentlichen Wirtschaftshilfe (November-/Dezemberhilfe). Mit den beschlossenen Änderungen wird der beihilferechtliche Spielraum für eine effektive Unterstützung der Unternehmen in der Pandemie maßgeblich erweitert.

Bitte entnehmen Sie weitere Details der Veröffentlichung auf der Homepage des Bundeswirtschaftsministeriums: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2021/01/20210128-altmaier-erweiterter-beihilferahmen-ist-sehr-gute-nachricht-fuer-unternehmen-und-beschaeftigte.html

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Infos zur "November-Hilfe"

Antragsberechtigt für die November-Hilfe sind:

- alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die auf der auf Grundlage der vom 28. Oktober 2020 erlassenen Schließungsverordnungen der Länder den Geschäftsbetrieb einstellen mussten (direkt betroffene Unternehmen),

- alle Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den o.g. Maßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen (indirekt betroffene Unternehmen).

Hotels werden als direkt betroffene Unternehmen angesehen. Verbundene Unternehmen – also Unternehmen mit mehreren Tochterunternehmen oder Betriebstätten – sind dann antragsberechtigt, wenn mehr als 80 Prozent des verbundweiten Gesamtumsatzes auf direkt oder indirekt betroffene Verbundunternehmen entfällt. Erstattet werden bis zu 75 Prozent des Umsatzes der betroffenen Verbundunternehmen. Dies betrifft etwa eine Holdinggesellschaft, die sowohl Restaurants (geschlossen) und Einzelhandelsunternehmen (weiter geöffnet) hält – hier wird die Nothilfe gezahlt, wenn die Restaurants zu mehr als 80 Prozent des Umsatzes der Holdinggesellschaft beitragen.

Die Organisationsform und die Trägerschaft des Unternehmens oder der Einrichtung sind nicht entscheidend. Ein gemeinnütziges Theater kann ebenso Hilfen erhalten wie ein kommerzieller Restaurantbetreiber. Wichtig ist, dass das Unternehmen oder die Einrichtung am Markt tätig ist und Umsätze erwirtschaftet. Wenn solche öffentlichen Unternehmen von der Schließungsanordnung betroffen sind, wie zum Beispiel öffentliche Schwimmbäder oder kommunale Theater, dann können auch diese Unternehmen entsprechend der Regeln von der Novemberhilfe profitieren.

Bitte entnehmen Sie die Details hier:
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/11/20201105-ausserordentliche-wirtschaftshilfe-november-details-der-hilfe-stehen.html

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/11/20201112-novemberhilfe-verfahren-der-abschlagszahlung-steht.html

Die Novemberhilfe kann ab der letzten Novemberwoche (wie die Überbrückungshilfe derzeit auch) hier beantragt werden: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de

Die elektronische Antragstellung muss hierbei durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer erfolgen. Für Soloselbständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, entfällt die Pflicht zur Antragstellung über einen prüfenden Dritten. Sie werden unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt sein. Erste Abschlagszahlungen werden ebenfalls noch im November starten. Soloselbständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro.


Auszüge aus dem Kommunalbrief Hessen:

"Nach der heute beschlossenen Änderung der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (§ 1 Abs. 2 Nr. 1) sind Zusammenkünfte von Personen, die aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen, schulischen oder betreuungsrelevanten Gründen unmittelbar zusammenarbeiten müssen, sowie Sitzungen und Gerichtsverhandlungen vom Verbot des § 1 Abs. 1 Satz 1 ausgenommen. Aufstellungsversammlungen von Parteien und Wählergruppen zur Vorbereitung der Kommunalwahl am 14. März 2021 und der Bundestagswahl 2021 fallen unter diese Vorschrift und sind daher weiterhin zulässig. Eine Personenobergrenze gilt für diese Zusammenkünfte nicht."

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