Positiver Fall in der Kindertagesstätte Hünstetten-Görsroth


 

P R E S S E M I T T E I L U N G

 

Corona-Virus: Positiver Fall in der Kindertagesstätte Hünstetten-Görsroth

Die Gemeinde Hünstetten teilt mit, dass in der sechsgruppigen Kindertagesstätte „GROSS+klein“ in Hünstetten-Görsroth am Mittwoch ein positiver Fall bzgl. der Infektion mit dem Corona-Virus aufgetreten ist.

Die Gemeindeverwaltung hat noch am Mittwochabend sofort reagiert und hat im ersten Schritt das Gesundheitsamt des Rheingau-Taunus-Kreises eingeschaltet. Die Gemeinde hat in Absprache mit dem Gesundheitsamt zunächst die beiden betroffenen Kita-Gruppen mit insgesamt 32 Kindern sofort bis auf Widerruf geschlossen. Das Gesundheitsamt hat für die betroffenen Kinder und für das direkt davon betroffene, pädagogische Personal Quarantäne ausgesprochen.

Die Gemeindeverwaltung als Träger der Kindertagesstätte hat unverzüglich per E-Mail alle Kita-Eltern über die Gruppenschließungen und die Gründe dafür informiert. Hierbei hat sich die während der gesamten Corona-Zeit von der Verwaltung erarbeitete Nachrichtenkette über Elternbeiräte und der gesamten Elternschaft als sehr gut bewährt. Noch am Mittwochabend waren alle direkt betroffenen Stellen blitzschnell informiert.

Am Donnerstagvormittag musste aufgrund der hohen Personalausfälle und insbesondere zum Schutz der Kinder und Erzieherinnen der anderen vier Gruppen die gesamte Einrichtung vorübergehend geschlossen werden.

Die Testung der mit dem Corona-Virus infizierten Erzieherin, die vollkommen symptomfrei war, erfolgte im Rahmen der Studie „SAFE KIDS“ des Hessischen Sozialministeriums und der Universitätsklinik Frankfurt am Main. In einer neuen Studie „SAFE KIDS“, an der 60 hessischen Kitas teilnehmen, geben die Eltern über drei Monate wöchentlich Proben von ihren Kinder zur Testung auf das Corona Virus weiter. Laut den Wissenschaftlern der Uniklinik hat die Studie unter anderem das Ziel: Zum einen soll anhand repräsentativer Kindertagesstätten herausgefunden werden, wie häufig SARS-CoV-2-Infektionen in hessischen Kitas bei den Kindern und ihren Erzieherinnen und Erziehern nachweisbar sind. Dies lasse dann Rückschlüsse zu, wie gefährdet die Kinder und das Personal sind, in Kindertagesstätten mit dem Virus in Kontakt zu kommen.

„Ich danke insbesondere meinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen in der Verwaltung und auch ganz ausdrücklich meinen Kita-Leiterinnen mit ihren Teams für ihr unwahrscheinliches Engagement in derartigen Krisenzeiten. Ich habe hier wirklich eine tolle Truppe, ohne die die Bewältigung einer solchen Pandemie, aber auch und gerade eines so akuten Vorfalles wie am Mittwoch, nicht denkbar wäre", so Bürgermeister Jan Kraus.

Bürgermeister Kraus versichert, dass alle Eltern und die Mitarbeiterschaft sofort informiert werden, sobald es Neuigkeiten bzgl. der weiteren Testungen bzw. der Aufhebung der Schließung gibt.

 

Hünstetten, 26. Juni 2020

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